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Schulung zur KI-Verordnung für maschinelle Übersetzung: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Neue gesetzliche Anforderungen für den Einsatz maschineller Übersetzung

Die EU-KI-Verordnung (AI Act) stellt neue Anforderungen an Unternehmen, die künstliche Intelligenz in ihren Übersetzungsprozessen nutzen. Eine zentrale Vorschrift ist die Schulung zur KI-Verordnung für maschinelle Übersetzung, um den sicheren und rechtskonformen Einsatz sicherzustellen. Doch welche Unternehmen müssen Schulungen durchführen, welche Inhalte sind relevant und wann gelten maschinelle Übersetzungen als Hochrisiko-KI-Systeme?

Welche Unternehmen müssen eine Schulung zur KI-Verordnung für maschinelle Übersetzung durchführen?

Betroffen sind Unternehmen, die maschinelle Übersetzungen in kritischen Bereichen oder regulierten Branchen einsetzen. Dazu gehören:

  • Unternehmen im Gesundheitswesen, der Justiz und der Verwaltung, da fehlerhafte Übersetzungen rechtliche oder ethische Konsequenzen haben können.
  • Internationale Unternehmen, die KI-gestützte Übersetzungen für Verträge, Compliance-Dokumente oder sicherheitskritische Anleitungen nutzen.
  • Sprachdienstleister, die maschinelle Übersetzungssysteme für Kundenprojekte verwenden, insbesondere wenn vertrauliche oder rechtlich relevante Inhalte verarbeitet werden.

Warum ist eine Schulung zur KI-Verordnung für maschinelle Übersetzung wichtig?

Die Schulung hilft Unternehmen, Risiken zu minimieren, darunter:

  • Fehlinterpretationen und Verzerrungen: Maschinelle Übersetzungen sind nicht immer fehlerfrei, Mitarbeiter müssen problematische Inhalte erkennen.
  • Bias und Diskriminierung: KI-Modelle können ungewollt diskriminierende Formulierungen generieren.
  • Datenschutz und Sicherheit: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sensible Daten datenschutzkonform verarbeitet werden.
  • Menschliche Kontrolle: Mitarbeiter lernen, wann eine manuelle Überprüfung notwendig ist.

Welche besonderen Anforderungen gelten für Hochrisiko-KI-Systeme?

Laut der KI-Verordnung gelten maschinelle Übersetzungsprozesse als Hochrisiko, wenn:

  • Sie in sensiblen Bereichen wie Justiz, Gesundheitswesen oder Verwaltung eingesetzt werden.
  • Übersetzungen ohne menschliche Überprüfung verwendet werden, die rechtliche oder finanzielle Auswirkungen haben können.
  • Vertragliche oder sicherheitskritische Inhalte ohne menschliche Kontrolle verarbeitet werden.
  • Selbstlernende Systeme eingesetzt werden, deren Entscheidungsfindung nicht transparent ist.

Falls ein maschineller Übersetzungsprozess als Hochrisiko eingestuft wird, sind spezielle Maßnahmen notwendig.

Wie müssen Unternehmen ihre Prozesse anpassen, wenn sie Hochrisiko-KI-Systeme nutzen?

Unternehmen, die maschinelle Übersetzungen als Hochrisiko-KI-Systeme verwenden, müssen folgende Anpassungen vornehmen:

  1. Dokumentationspflichten: Unternehmen müssen detailliert festhalten, wie KI-gestützte Übersetzungen funktionieren.
  2. Erweiterte Schulungspflichten: Eine spezielle Schulung zur KI-Verordnung für maschinelle Übersetzung ist erforderlich.
  3. Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Übersetzungsentscheidungen der KI müssen dokumentiert werden.
  4. Menschliche Kontrolle: Kritische Inhalte dürfen nicht ohne abschließende Prüfung weiterverwendet werden.
  5. Regelmäßige Audits und KVP: Unternehmen müssen ihre Prozesse kontinuierlich überprüfen und im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) optimieren.

Fazit

Die KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen, ihre Mitarbeiter in der sicheren Anwendung maschineller Übersetzungssysteme zu schulen. Besonders wenn maschinelle Übersetzungssysteme in sensiblen Bereichen eingesetzt werden, sind strenge regulatorische Maßnahmen erforderlich. Unternehmen sollten frühzeitig in eine Schulung zur KI-Verordnung für maschinelle Übersetzung investieren, um rechtliche Risiken zu minimieren und die Compliance sicherzustellen.

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